Paper
Paper ist ein Designtool, dessen Arbeitsfläche auf echtem HTML und CSS aufbaut, sodass sich Entwürfe von Anfang an wie das Web verhalten. Was es mitbringt und wann ich es nutze.
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Paper ist ein neueres Designtool für Oberflächen. Die Arbeitsfläche basiert auf echtem HTML und CSS, das Gestaltete folgt also schon den Regeln des Browsers: Text fließt, Layouts passen sich an, und Styles lassen sich direkt in Code übertragen.
Stärken: was es gut kann
- Nah am Browser: Layouts, Typografie und Abstände verhalten sich wie später auf der Live-Seite.
- Vom Design zum Code: Entwürfe lassen sich mit weniger Abweichungen zwischen Mockup und Ergebnis in Code übersetzen.
- Echte Inhalte: Mit echtem Text und echten Daten zeigt sich früh, ob ein Layout trägt.
- Moderne Abläufe: gebaut, um Design mit Entwicklungswerkzeugen und Agents zu verbinden.
Grenzen: was zu bedenken ist
Paper ist jung, das Angebot an Plugins, Bibliotheken und geteilten Dateien ist kleiner als bei Figma. Teams, die bereits große Figma-Bibliotheken teilen, behalten ihr Kernsystem meist dort.
Einsatz: wann ich es wähle
Für Web-Layouts und Landingpages, bei denen das Design mit möglichst wenig Übersetzung in den Code gehen soll, und um responsives Verhalten früh zu erkunden. Für Designsysteme und Zusammenarbeit bleibt Figma mein Hauptwerkzeug.
